Karo

NEUE EU-RICHTLINIE

Was die neue EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern für den deutschen Mittelstand bedeutet

 

Was ist zu tun?

  • Sichere Kanäle für die Meldung von Verstößen einrichten
  • Professionelle Bearbeitung der Hinweise sicherstellen

 

Melde-Systeme werden verpflichtend

Wer ist betroffen?

Mit der neuen Whistleblower-Richtlinie werden Melde-Systeme in 2021 verpflichtend. Die Richtlinie ist am 16.12.2019 in Kraft getreten und soll den bislang lückenhaften Schutz von Hinweisgebern EU-weit deutlich verbessern. Betroffen sind juristische Personen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Diese Unternehmen müssen sichere Kanäle für die Meldung von Verstößen einrichten und ein Compliance Management für Hinweise etablieren.

Wer ist geschützt?

Die Richtlinie soll einen Schutz von Personen gewährleisten, die Verstöße gegen das Unionsrecht, z.B. Datenschutz, Produktsicherheit oder Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, melden. Die EU-Länder können den Anwendungsbereich auf Verstöße gegen nationales Recht erweitern. Wer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit mögliche Compliance-Verstöße bemerkt, soll diese anzeigen können, ohne negative Folgen wie Diskriminierung, Degradierung oder Entlassung befürchten zu müssen. Geschützt sind auch Bewerber, Praktikanten und ehemalige Mitarbeiter. Erleidet der Hinweisgeber – oft als „Whistleblower“ bezeichnet – Repressalien, hat er einen Anspruch auf Entschädigung.

 

Hinweise mit einem geeigneten System gesetzeskonform bearbeiten

Welche Anforderungen sind zu erfüllen?

Die Informationen über den unternehmensinternen Meldeprozess müssen leicht verständlich und zugänglich sein, und zwar für alle Whistleblower, egal ob eigene Mitarbeiter, externe Dienstleister, Zulieferer oder sonstige Geschäftspartner. Weiterhin sind nachvollziehbare, transparente und effiziente Abläufe für die Entgegennahme von Meldungen zu definieren. Die Meldekanäle können intern oder extern betrieben werden. Ferner ist die Organisation der vertraulichen und professionellen Bearbeitung festzulegen. Am besten geeignete Personen zum Erhalt und zur Nachverfolgung der Meldungen sind laut EU z.B. die Compliance Officer bzw. Compliance Manager, ebenso können externe Dienstleister beauftragt werden. Alle über die Meldewege erlangten Informationen sollen sicher aufbewahrt werden, damit sie gegebenenfalls als Beweismaterial verwendbar sind.

 

Wie wir beim Compliance Management helfen

Mit LegalTegrity – der perfekten Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen – bieten wir für mittelständische Unternehmen eine einfache digitale Lösung zur sicheren Meldung von Hinweisen über eine Online-Plattform. Gerne empfehlen wir Ihnen von uns geprüfte, erfahrene Kooperationspartner mit Mittelstandsfokus zur Unterstützung beim laufenden Betrieb des Compliance Managements, d.h. bei der Bewertung und Bearbeitung von Hinweisen.

Mit einer einfachen, sicheren und zuverlässigen Lösung die EU Richtlinie erfüllen und Vertrauen und Integrität in Ihrem Unternehmen steigern.

LegalTegrity. Simply reliable.

Worauf warten Sie?

Werden Sie 100% compliant.

LegalTegrity passt zu Ihren Kunden?

Werden Sie Partner